L-UPL: USTER VOR HEIMDEBÜT MIT ZWEI LÄNGEN IM HINTERTREFFEN
Der UHC Uster verliert auch die zweite Playoffpartie der Viertelfinalserie in der Zuger Hertihalle innerhalb von drei Tagen klar. Bei der letztlich doch etwas zu heftig ausgefallenen 4:11-Niederlage von heute Dienstagabend offenbarten die Zürcher Oberländer vor allem Mängel in der offensiven Effizienz.

Wie am Sonntag davor gelang es Zug United, die Zürcher Oberländer im mittleren Spielabschnitt vorentscheidend zu distanzieren. Im Startdrittel hatten die Ustermer einen zeitweiligen 0:2-Rückstand mit zwei Treffern durch Filip Karlsson und Loris Murer in den letzten fünf Minuten vor der ersten Pausensirene noch auszugleichen vermocht. In den zweiten 20 Minuten blieben die Gäste dann ohne Torerfolg, während die Zentralschweizer vier Tore vorlegen konnten. Die Ustermer scheiterten zu oft mit harmlosen Abschlüssen aus eigentlich vielversprechenden Positionen und Spielzügen. Bei den Lattentreffern von Noel Knüsel und Jean-Luc Klöti war auch Pech im Spiel, sinnbildlich wars allerdings halt doch. Dem Selbstvertrauen sicherlich auch nicht gerade förderlich war das 6:2 der Zuger im Powerplay, eine Sekunde vor Ablauf der Strafe gegen Josia Pfister, nachdem zuvor Marcel Arnet und Ted Nivestam in Unterzahl nur knapp an Zug-Keeper Nils Schälin gescheitert waren.
Die Zentralschweizer verwalteten ihren Vorsprung im Schlussdrittel nicht nur, sondern bauten ihn noch weiter aus. Immerhin steuerten die Ustermer auch noch zwei Treffer zum trotzdem wiederum ernüchternden Schlussresultat von 4:11 bei: Anis traf wenige Sekunden nach Ablauf einer Strafe gegen Zugs Andrin Christen zum 3:7 und Yves Klöti dreieinhalb Minuten vor Spielende zum zwischenzeitlichen 4:8. Beide Male assistierte übrigens Josia Pfister, der sich an diesem Abend somit drei der vier Ustermer Assists gutschreiben liess. Auf der Gegenseite machte man es dem Heimteam vor dem eigenen Tor erneut vielfach zu einfach. Dass die Zuger in der Schlussphase noch drei Treffer verbuchen konnten, hing allerdings auch damit zusammen, dass die Ustermer Keeper Nicolas Brütsch zeitweise durch einen sechsten Feldspieler ersetzt hatten.
Für den UHCU gilt es nun, am kommenden Samstag im heimischen Buchholz in den Siegermodus zu schalten, will man diesen Frühling nochmals in der Zuger Hertihalle seine Aufwartung machen.
Zug United – UHC Uster 11:4 (2:2, 4:0, 5:2)
Sporthalle Herti, Zug. – Z: 415. – SR: Etter/Mutzner. – Tore: 12. Kaiinulainen (Neidhart) 1:0. 14. Kainulainen (A. Christen) 2:0. 16. Karlsson (Pfister) 2:1. 20. Murer (Karlsson) 2:2. 22. A. Christen (Neidhart) 3:2. 24. Sjögren (Nigg) 4:2. 33. Nilsberth (Kailiala) 5:2. 38. Johansson (Sjögren) 6:2. 48. Johansson (Sjögren) 7:2. 53. Anis (Pfister) 7:3. 54. Sjögren (Gustafsson) 8:3. 57. (56:35) Y. Klöti (Pfister) 8:4. 58. (57:23) Sjögren (Nilsberth) 9:4. 58. (57:53) Kailiala (Gustafsson) 10:4. 59. Hedlund (Arnold) 11:4. − Strafen: 3 mal 2 Minuten plus eine Zehnminutenstrafe (A. Christen, unsportliches Benehmen) gegen Zug, 1 mal 2 Minuten gegen Uster. – Uster: Brütsch; Murer, J.-L. Klöti; Nivestam, Renner; Günthard, Ledergerber; Pfister, Koskinen, Karlsson; Y. Klöti, Wilhelmsson, Anis; Meier, Knüsel, Franzen; Andersson, Hänseler, Burkhart, Arnet, Fischer, Hug. – 25. Lattenschuss Knüsel. 36. Lattenschuss J.-L. Klöti. Uster von 55:31 bis 58:55 bei eigenem Ballbesitz mit einem sechsten Feldspieler anstelle des Torhüters. 60. Pfostenschuss Johansson. Uster ohne Anderegg (verletzt). Anis zum Ustermer Best Player gewählt.
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